Putenbrustbraten mit Reisbeilage

Das Miele-Dialoggarer-Kochbuch schlägt einen Braten von Gefüllter Putenbrust vor. Schmeckt recht gut, aber überwältigt nicht, war die einhellige Meinung in der Familie. Da die Füllung mit dem Fleisch zu verarbeiten eine überraschend matzige Angelegenheit ist, hat das Rezept als ganzes nicht überzeugt. Das Fleisch ungefüllt mit den im Rezept angegebenen Grundeinstellungen zu verarbeiten ist hingegen ein voller Erfolg: Auch ein größeres Fleischstück (ca 1,5kg, für 3-4 Personen zwei Mahlzeiten, und etwas Resteaufschnitt) lässt sich auf diese Weise perfekt durchgaren, ohne vom Rand her bereits auszutrocknen.

Putenbrustbraten: Fleisch mit Salz, gemahlenem Pfeffer und Curry einreiben. Eine milde Würze erreicht man mit 1g Salz auf 100g Fleisch. Mit weicher Butter bestreichen. Im M-Chef auf dem Rost über dem Universalblech mit Umluftgrill bei 180°C (mittlere Intensität, crisp-Funktion ein) garen bis zu einer Kerntemperatur von 75°C. Dabei Bratenthermometer verwenden.

Sauce: Bratensatz vom Blech mit nicht zu viel (!) Wasser lösen, in einem kleinen Topf einkochen. Sahne hinzufügen und weiter einkochen bis zur gewünschten Konsistenz. Optional: während der Reduktion einen Schuss Dry Sherry mit einkochen.

Statt einer Bratenfüllung empfehle ich also, einer Reisbeilage mehr Mühe zu widmen. Eine hervorragende Wahl, wenn man bereits für den nächsten Tag mit vorkocht und dem Studenten oder Sportler einen nahrhaften aber leichten Tagesproviant mitgeben möchte: Salate von Wildreis (botanisch streng genommen kein Reis, aber was soll’s…) oder Rotem Reis, mit gewürfelten Gemüsen und einer Vinaigrette pikant abgewürzt.

Als originelle Alternative und ganz besonders harmonisch passend zu der Putenbrust empfehle ich die folgende blumig-würzige Zubereitung, so entdeckt in  The Nutmeg Trail by Eleanor Ford:

Carrot Pilau, Reis mit Sonnenuntergang: 400 g Basmati-Reis waschen und einweichen. 2 EL Öl erhitzen und eine dünn aufgeschnittene Zwiebel darin weich dünsten; 3-4 EL geriebene Karotten hinzufügen und in 5-10 min weich dünsten. Den abgegossenen Reis, 3 zerdrückte grüne Kardamom-Kapseln, 2 Nelken und eine Zimtstange hinzufügen, sowie eine aufgeschlitzte ganze grüne Chilischote (optional, nach meinem Geschmack). Vermischen und mit 625 ml Wasser aufgießen. Sprudeln aufkochen, dann herunterschalten und abgedeckt 12 min gnaz knapp köcheln. Ausschalten und 10 min dämpfen lassen, dann mit einer Gabel auflockern.

Jerusalem, Jerusalem!

Ottolenghi ist in der englischen Pop-Kultur angekommen: jeder scheint den Namen zu kennen; allein das ist wohl Zeichen eines riesigen Erfolges mindestens kommerzieller Natur. Aber die Anspielungen lesen sich oft nicht ganz ohne negativen Beigeschmack: Erwähnungen finden sie nicht zuletzt als Referenzen auf eine künstliche Welt, die posh und sophisticated sein mag, sicher jedoch teuer und in der Realität nahezu unerreichbar ist. Ich möchte sagen: Ganz ohne Grund ist das nicht. Viele der Rezepte brauchen sehr viele Zutaten, einige davon exotisch und schwer zu bekommen, und zeitaufwändige Arbeitsschritte, zu denen man noch dazu einige Erfahrung oder Geschicklichkeit mitbringen muss. Insbesondere die Rezepte zu Gemüsesalaten kommen erst dann richtig zur Geltung, wenn Qualität verwendet wird, die man nur auf Märkten der Mittelmeerregion zu moderaten Preisen erstehen kann; nördlich der Alpen sind die Möglichkeiten wohl oft duch Verfügbarkeit oder Budget limitiert.

Fast wider eigenen Willen und meine Prinzipien musste ich aber irgendwann erkennen: ich bin in die Falle getappt. Von den einfachen Rezepten habe ich mich in einlullen lassen. Habe mich zu einem nächsten und noch einem nächsten verführen lassen. Und nun stehen die Bücher da in meinem Regal, ganz vorne griffbereit, und gehören zu den abgenutzten Exemplaren,

Als Einstiegsdroge empfehle ich das charmante Ottolenghi und Tamimi „Jerusalem“ . Angelehnt an die Hausküchen der jüdischen und der arabischen Bewohner, zugleich aber mit vielen Referenzen auf die Kulturen aus denen sich die isrealische Kultur neu findet, gibt das Buch zugleich Heimat und Weitblick. Für Shakshuka und Mejadra muss man nicht mehr aus dem Haus gehen. „Wir könnten mal wieder Babka machen“… ein schöner Satz von der Familie.

Für den Sommer zu empfehlen, als Beilage zu fast allem:

Gurkenjogurt: Zwei grüne Gurken würfeln, schälen nur bei Bedarf, allzu wässriges Kernfleisch entfernen. Eine kleine Handvoll Minzeblätter grob hacken, eine Knoblauchzehe fein hacken. Griechischen Jogurt mit etwas Zitronensaft anrühren. Salzen, etwas Pfeffer und eine Prise Cayenne-Pfeffer beigeben. Alles miteinander vermengen und gut gekühlt servieren.

Teekuchen

Meine Modifikationen: Cayenne-Pfeffer durch Kreuzkümmel ersetzen. Das original-Rezept verlangt getrocknete und frische Minze, die getrocknete lasse ich weg. Gehackte Frühlingszwiebeln überstreuen.

Warnung vor FlowFood

„Lass dein Essen deine Medizin sein!“ – ein lobenswerter Ansatz, solange hiermit Gesundheitsvorsorge oder das Kurieren einfacher Befindlichkeitsstörungen gemeint ist. Wer wünscht sich das nicht: eine gute Ernährung, die uns wirklich fit macht und die Leistungsfähigkeit in verschiedensten Lebenssituationen unterstützt oder sogar „boostet“… Gerade in Homeoffice-Zeiten muss man doch noch sorgsamer als sonst auf Bewegung und Ernährung achten! Habe deshalb Flowfood von Böckel / Wagner / Bien gekauft. Irgendeine nette Anregung ist ja immer dabei, dachte ich. Der erste Eindruck war viel versprechend: Leute, die für Sportler arbeiten, die es also echt wissen müssen, beschäftigen sich mit physiologischen Anforderungen und gestalten dazu passende Snacks; auf Vorrat angelegt, ersetzen sie den Griff zum Schokoriegel durch appetitliche Alternativen mit vielen Mineralstoffen, ansprechend präsentiert, für jeden in der Familie etwas dabei.

Dann kam der Abend, an dem ich mir wirklich ein Rezept aussuchen und in die Tat umsetzen wollte – und erkannte, dass ich statt alltagstauglicher Hilfestellungen die Anleitung für aufwändige und kostspielige Sonderwünsche in der Hand halte. Amaranth? Geht in Ordnung, habe ich nur gerade nicht im Haus, muss also warten. Backoblaten? Gepuffter Reis? Ebenfalls. Aber Kokosblütensirup? Geschälte Hanfsamen? Getrocknete Maulbeeren? Geht es nicht eine Nummer kleiner?

Eine Rechnung: Gepufften Buchweizen kann ich im Versand kaufen – 4,00€ für 350g plus 4,90€ Versandkosten. Davon verbrauche ich 50g für die Buchweizen-Maulbeer-Riegel. Was mache ich mit den übrigen 300g, wenn meine Familie diese Riegel nicht weitere 6 Mal serviert haben möchte? Vielleicht weil sie die getrockneten Maulbeeren, die ich für 4,99€ für 250g gekauft habe, darin nicht mögen?

Die wenigen Rezepte, die mit Basiszutaten plus ein paar Ergänzungen zuzubereiten sind – etwa die Haselnuss-Dattel-Kugeln oder die Pfannkuchen mit Äpfeln und Rosinen – kann man in gut sortierten Familienkochbüchern in ähnliche Form finden, hier also kein Zugewinn.

Fazit: Schade, dass ich die Rücksendefrist versäumt habe. Die 19,90€ hätten für anderthalb mal untenstehende Empfehlung gereicht:

Morgendliches Porridge: 500g grobkernige Haferflocken (1,39€, bio 1,89€), 500g Rollgerste (bio 2,49€), 250g Sonnenblumenkerne (1,99€), 250g Leinsamen (1,79€), 250g Chiasamen (nach Belieben, 3,99€) gut mischen. Für eine gute Portion am Abend 100g dieser Mischung mit 150ml Wasser einweichen. Am Morgen 50-80ml Milch und eine Prise Salz hinzufügen, aufkochen und auf kleinster Stufe heiß aufquellen lassen, dauert nicht mehr als 5min. Mit einem Klecks Honig oder ein paar Stücken Apfel als Frühstück servieren.

Skandinavisches Haferbrot

Seit Frischhefe knapp ist, möchte jeder Brot backen… oder andersherum. Wie dem auch sei: Wer den Tag daheim verbringt, kann aus einem Lockdown-Tag einen Tag mit frischem knusprigem Brot machen. Schon dem Bäcker tut es gut: ruhiges Arbeiten, Warten-Können darauf, dass die Dinge ihren richtigen Lauf nehmen, die Freude beim Gelingen. Von der Küche geht die Gewissheiz von Zuhause-Sein aus, von Stärkung für Leib und Seele.

Und es ist gesund. Ein großer Anteil unserer Ernährung ist Getreide: auf gesundes Brot zu achten ist allemal wichtiger als der Bio-Aufkleber auf der Avocado. (Ich empfehle, auch wenn ich nicht jede Idee teile: Dan Barber: The Third Table.)

Allerdings: Gutes Brot braucht Zeit. Es ist nötig, den Tag über immer mal wieder ein paar Minuten Zeit zur Überwachung und Pflege des Teiges aufzubringen. Der Netto-Zeitaufwand ist aber keine Überforderung, auch nicht in einem gut gefüllten Arbeitstag. Für mein Lieblingsbrot, das Haferbrot aus Magnus Nilsson’s Nordic Baking Book, brauche ich insgesamt nicht mehr als 25min. Höchstens.

Haferbrot: 150g grobe Haferflocken, 75g Vollkornmehl vermischen und mit 375ml heißem Wasser übergießen. Vollständig abkühlen lassen. 200ml Milch, 1/2 Würfel Hefe, 1TL Salz und 1TL Zucker verrühren. Mit der Haferflockenmischung und weiteren 300g Weizenmehl zu einem Teig verkneten. Gehen lassen bis zur doppelten Größe. Leicht durchkneten, in eine eingefette Backform geben, erneut gehen lassen. Mit einem scharfen Messer mehrere schräge Schnitte an der Oberfläche machen.  Bei 220°C etwa 40 min backen lassen. Im Dialoggarer geht es schneller: mit M-Chef Klimagaren bei 230°C etwa 22min backen; dabei einen Dampfstoß nach 1min geben lassen.

Lasst eure Kinder mitbacken. Lasst sie abwiegen, halbieren, verdoppeln, das ersetzt eine Stunde Mathematik. Lasst sie den Teig riechen, fühlen, das Aufgehen beobachten; das kann mal als eine Stunde Chemie gelten. Wer nebeneinander am Tisch knetet, kommt ins Reden über Gott und die Welt, das vertreibt Angst.

Teekuchen im Dialoggarer

Ich erwähnte bereits, dass Diana Kennedy’s Nothing fancy in den täglichen Gebrauch übergehen könnte. Genau so ist es auch gekommen. Zuverlässiger Begleiter im Homeoffice ist ihr Cream Cheese Sponge Cake, der in unserer Familie nur „Teekuchen“ heißt, weil er eine ideale Zwischenmahlzeit zu einer Tasse Tee bildet. 

Mindestens einmal im Monat wird er gebacken; daher ist es ein großer Vorteil, wenn mit dem Dialoggarer die Backzeit gegenüber dem Originalrezept auf 25min halbiert wird; so passt er leicht noch in das Samstag-Küchenprogramm hinein und ist ab Montag anzuschneiden.

Teekuchen: 115g Frischkäse, 180g Butter, 350g Zucker, 1/4 Tl. Salz schaumig schlagen. 3 große Eier nacheinander in die Masse geben, weiterschlagen. Bei geringer Geschwindigkeit 240g Mehl und 1 Tl. Vanilleextrakt hinzufügen, Teig in eine Springform füllen. Im Dialoggarer bei M-Chef Ober-und Unterhitze 200°C bei mittlerer Intensität 10min backen, auf 185°C herunterschalten und weitere 15min backen. 

Teekuchen

Im übrigen habe ich entdeckt, dass ein paar in den Teig eingeschmugelte Himbeeren eine gelungene Ergänzung sind. Die erforderliche Backzeit ist unverändert; es entstehen lediglich leichte „Punkte“ auf der Oberfläche. Gut für die Verhandlungen, wer welches Stück bekommt. 🙂  

Frisch und regional – nein danke!

Kein moderner Gesundheitsapostel kann derzeit Zeitungsspalten füllen, ohne sich für immer frische und stets regionale Produkte auszusprechen, natürlich hauptsächlich Gemüse. Ich frage mich regelmäßig: Was wissen sie mehr als unsere Altvorderen? Was ist der Trick, um im Winter nicht zu verhungern? Wo ich herkomme, ist Frisch-Regional-Winter ein nicht zu vereinbarender Dreiklang. Und da der Winter nun einmal unaufhaltbar immer wieder eintritt, gibt es zwei Ausweichmöglichkeiten: Importieren – unsere Winter wären doch so viel ärmer ohne Orangen, Kiwi, Avocado… Oder Konservieren. Damit habe ich meine letzten Wochen verbracht. Johannisbeergelee. Salzgurken. Getrocknete Feuerbohnen. Pastasauce.

Provenzalische Pastasauce: 100g gehackte Zwiebeln in Olivenöl andünsten, bis zu 100g gehackter Knoblauch hinzufügen, eine weitere Minute schwitzen lassen. Grob gehackte Tomaten – 2kg, gehäutet gewogen – hinzufügen, 2 Nelken, 1 Lorberblatt. Kräuter nach Belieben; Rosmarin und reichlich Thymian, gerne auch Oregano empfehlen sich. Bei geringer Hitze mit offenem Deckel dünsten, bis die gewünschte dickliche Konsistenz erreicht ist; das dauert ca 40 min bis eine Stunde. In saubere vorgewärmte Gläser abfüllen, eventuell mit Olivenöl abschließen, mit dem Deckel luftdicht zuziehen.

Die Speisekammer ist nun wieder gut gefüllt. Mit den Mengen aus meinem Garten bin ich nicht autark, bei Weitem nicht. Aber es ist meine Art, Verantwortung für meine Ernährung mit zu übernehmen. Das tut Leib und Seele gut.

Brombeersommer

Die Brombeersaison hat begonnen. Wer Wildbrombeeren an Feld und Waldrand ernten möchte, rüste sich gut aus: Lange Beinbedeckung, altes Shirt. Gartenschere – oft genug muss man sich den Weg freischneiden und Ranken entfernen; keine Sorge, die Sträucher vertragen das, um nichts muss man sich weniger Sorgen machen als um das Wachstum von Brombeergebüsch. Ein lederner Gartenhandschuh für die Nicht-Pflückhand, zum Entfernen der geschnittenen Ranken. Schüssel oder Korb für das Erntegut; ja, aber daran denkt  ja jeder.  

Vorsorge-Tipp: Hier ist tatsächlich auch einmal ein Einsatzgebiet für Anti-Brumm (das ich in jeder anderen Situation nicht nur ablehne, sonder verachte!). Insektenleben an den den Hecken ist vielfältig und ich fürchte, sie haben zuweilen recht dreckige Beißwerkzeuge und Rüssel. Schutz ist angebracht.

… wer sich an einem zeitigen Sommermorgen so in die Wildobsternte begibt, wird allein schon dadurch belohnt. Belebte Stille – Vögel und Grillen und Hummeln, knisternde Grashalme. Zuweilen eine Begegnung mit einem Spaziergänger – ein Nicken zur gegenseitigen Begrüßung reicht aus, das Gegenüber schätzt die Ruhe der Stunde genauso wie man selbst.

Ausschau halten, Weg bahnen, pflücken. Die Zeit vergessen, bis die Sonne anfängt zu stechen oder der Korb gut genug gefüllt ist. 

Auf dem Höhepunkt der Saison ist man so mit zwei oder drei Kilo Brombeeren noch vor der normalen Frühstückszeit der Familie wieder daheim.

Daraus Brombeergelee gekocht – nichts kann simpler sein, und ein Vorrat davon ist die beste Vorsoge gegen Winterdepression.

Wacholder und Wodka: Fünf bis sechs zerdrückte Wacholderbeeren je Kilo Früchte geben dem Gelee noch etwas extra Drama. Ach, und vielleicht noch ein Schuss Wodka kann dazu.

Zucchini gratiniert

Zucchini gehören nicht zu meinen Lieblingsgemüsen. Ich finde sie manchmal zu weich, manchmal holzig; zuweilen zu fad. Als meine Tochter vom Einkauf kam (sie übernimmt das zur Zeit gerne – ein guter Grund aus dem Haus zu kommen!) und Zucchini mitbrachte, hielt sich meine Begeisterung in Grenzen. Engen Grenzen.

Was tun? Kräftige Kräuter sollten her, und Käse, das hilft eigentlich immer. Das beste passende Rezept dazu war Zucchini gratiniert. Rosmarin und Thymian liefern eine aromastarke mediterrane Note, Feta und Parmesan machen es zu einer sättigenden Mahlzeit. Das Anrichten der Farce ist in wenigen Minuten erledigt, und das Dialoggarer Automatikprogramm ist tatsächlich in einer knappen Viertelstunde fertig und liefert:

Mein Tipp: Hier ist es nicht ganz so entscheidend, die genau im Rezept angegebene Größe der Zucchini einzuhalten. Sind sie etwas größer, dann einfach noch ein oder zwei Minuten nachgaren. Die Füllung hält das aus. Und es ist allemal besser als eine zu weiche Zucchini.

Ich bin mit Zucchini versöhnt. Zumindest versöhnt genug, um es hin und wieder aufzunehmen als gute einfache Mahlzeit, vielleicht am besten zum Tagesausklang.

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